Arlen

Ziel der Gymnastik nach Arlen ist es, auf dem Wege über die arthromuskuläre Teilfunktion korrigierend in die Gesamtfunktion einzugreifen. Praktisch geschieht dies durch die äußerst langsame, allmähliche Mobilisation möglichst sämtlicher Wirbelgelenke, bei der versucht wird, die volle Bewegungsamplitude jedes Gelenks in allen Richtungen aktiv auszuschöpfen bzw. zurück zu gewinnen, ohne gleichzeitig durch zu rasche und heftige Bewegungsabläufe die Afferenzrate aus den Gelenken zu steigern, was zu muskulären Verspannungen führen und damit die Mobilität bremsen statt verbessern würde.

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Dorn-Methode

Die Dorn-Methode ist benannt nach Dieter Dorn, der eine einzigartige Weise des Wirbelrichtens, wie sie in seiner Allgäuer Heimat Tradition ist, zu einer ganzheitlichen Behandlungsmethode weiterentwickelt hat. Alle akuten und chronischen Beschwerden, die durch Wirbelblockaden verursacht sind oder sich reflexzonenartig an der Wirbelsäule widerspiegeln, können gefahrlos behandelt werden. Zuerst werden bei der Dorn-Methode die Beinlängen in Rückenlage verglichen. Beinlängendifferenzen führen zu Hüftschiefständen und erzeugen damit eine schiefe Basis für die Wirbelsäule. Diese ist zu mehr oder weniger starken Ausgleichskrümmungen gezwungen und neigt zu häufigeren Wirbelblockaden in jedem Bereich von der Lenden- bis zur Halswirbelsäule. Die meisten Beinlängendifferenzen sind nicht knöchern bedingt, sondern durch Gelenkfehlstellungen in Sprung-, Knie-, Hüft- oder Kreuzdarmbeingelenken. Diese lassen sich mit der Dorn-Methode leicht feststellen und beheben. Die Gelenkbehandlung nach Dorn folgt stets diesem Prinzip:

1. Gelenk 90 Grad anwinkeln

2. Druck

3. Unter Druck in die Streckung

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Physiotape

Physiotape unterstützt und aktiviert körpereigene Heilungsmechanismen.

Es ist ein medikamentenfreies Therapiekonzept, das die Heilung zahlreicher Beschwerden unterstützt sowie Schmerzen lindern kann. Physiotaping hat sich als leistungsfähige Behandlungsmethode im Profisport längst etabliert. Es ermöglicht dem Patienten seine vollständige Bewegungsfreiheit, er bleibt mobil und seine Lebensqualität steigt.

Das breite Anwendungsspektrum ermöglicht differenzierte Wirkungsweisen in der Prävention und Rehabilitation.

Zu den wichtigsten Therapiezielen gehören folgende Punkte:

Verbesserung der Muskelfunktion, Unterstützung der Gelenke, Schmerzreduzierung und Aktivierung des Lymphsystems.

Anwendung findet Physiotape bei nachstehenden Indikationen:

Rückenschmerzen , Arthrose , Bewegungseinschränkungen , Kopfschmerzen , Tennisarm , muskulären Verspannungen , Gelenkproblemen , u.a.

Die ganzheitliche Betrachtungsweise des menschlichen Körpers mit seinen zahlreichen Vernetzungen über Strukturen wie z.B. der Haut, den Muskeln, den Faszien etc. bilden die therapeutische Grundlage des Physiotape. Ziel der Therapie ist es nicht Bewegungen einzuschränken, sondern die Bewegungsfähigkeit von Gelenken und Muskulatur zu ermöglichen, um somit natürliche Heilungsprozesse zu aktivieren.Durch die spezielle Tapebinde ist es möglich stimulierende oder entspannende Wirkungen auf Muskulatur, Gelenkstrukturen, Lymph- u. Nervensysteme zu erreichen.Physiotape kann mit anderen Therapien oder als eigenständige Behandlung angewendet werden.Das Tape wird ca. 1 Woche getragen und erlaubt durch die wasserabweisende Version auch zu duschen oder zu baden.

Welche Kosten entstehen?

Physiotape ist eine Leistung außerhalb der ärztlichen Verordnung und muß vom Patienten selbst getragen werden. Die Kosten variieren durch den zeitlichen Aufwand sowie die Menge des verwendeten Materials zwischen 10.oo – 14.oo Euro.

Bei Interesse sprechen Sie mich an.

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PNF

Die Krankengymnastik nach PNF dient der Bahnung von Bewegungen über die funktionelle Einheit von Nerv und Muskel. Die Bahnung läßt sich über exterozeptive und propriozeptive Reize stimulieren.

Ziel der PNF-Behandlungsmethode ist die Koordinierung physio- logischer Bewegungsabläufe, der Abbau pathologischer Bewegungs- muster, die Normalisierung des Muskeltonus, die Muskelkräftigung und Muskeldehnung. Die Behandlung erfolgt in Bewegungsmustern mit spezifischen Pattern und Techniken in verschiedenen Ausgangs- stellungen. PNF ist eine ganzheitliche, neurophysiologische Behand- lungsmethode. Das Konzept bringt definierte Muskelketten in Aktion, um einen Balancezustand zwischen Haltung und Bewegung im Sinne der Aufrichtung gegen die Schwerkraft zu erreichen.

Indikation für PNF

Zentrale Störungen:

Z.n. Schädel - Hirntrauma

Z.n. Apoplex

Multiple Sklerose

M. Parkinson

Ataxie

sowie bei peripheren Störungen

 

PNF ist nach dem Heilmittelkatalog verordnungsfähig

“KG - Neuro - PNF”

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Cyriax

Bei der Behandlung nach Dr. James Cyriax handelt es sich um eine spezielle Technik der Massage. Hauptsächlich im Rahmen der Orthopädie, z.B. bei Tennisellenbogen,Sehnenreizungen oder Bänder- dehnungen, werden genau lokalisierte Strukturen (z.B. Sehnen oder Sehnenscheiden) mittels sogenannter Querfriktionen behandelt.      Ziele der Behandlung sind vor allem Mobilisation, Schmerzstillung und Beseitigung von Entzündungen.

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Massage

Im Rahmen der Massage werden Streichungen, Knetungen, Friktionen, Schüttelungen, Klopftechniken und Vibrationen eingesetzt. Die klassische Massage dient der Behandlung von muskulären Verspannungen; sie regt den Stoffwechsel an und wirkt durchblutungsfördernd, schmerzlindernd und entspannend.            Bei der Bindegewebsmassage wird eine reflektorische Wirkung auf innere Organe bewirkt. Durch die Normalisierung der Bindegewebsspannung werden die damit verbundenen Zonen positiv beeinflusst.

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Behandlung nach McKenzie

Die Behandlung nach Robin McKenzie wird bei Schmerzen der Wirbelsäule eingesetzt. Zunächst wird gemeinsam mit dem Patienten analysiert, welche Bewegungen die Schmerzen lindern. Diese “therapeutischen” Bewegungen werden dann weiter differenziert und mit dem Patienten erlernt. Im Laufe der Therapie werden die Bewegungen in zunehmendem Maße vom Patienten selbstständig durchgeführt.

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Schlingentischtherapie

Bei dieser Behandlung erfolgt eine Aufhängung z.B. der Beine oder der Wirbelsäule im Schlingentisch. Der Patient erfährt eine wohltuende Entlastung von der Schwerkraft. Dadurch werden gezielte Behandlungen bereits in der Frühphase der Rehabilitation ermöglicht. Die Schlingentischtherapie wird in erster Linie bei Problemen im Wirbelsäulen- Schulter- und Nackenbereich sowie bei Lähmungen und Kontrakturen angewendet. Sie eignet sich hervorragend zur Kombination mit anderen passiven Therapiemaßnahmen, z.B. Wärmeanwendungen oder Elektrotherapie.

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Behandlung nach Dr. Brügger

Eine Reihe von häufigen Beschwerden, z.B. im Rückenbereich enstehen durch eine schlechte Körperhaltung im Alltag. Dies führt zu Fehlbelastung von Wirbelsäule und Gelenken. Die Ziele der Behandlung, die nach dem Neurologen Dr. Alois Brügger benannt ist, sind demzufolge:

 

Das Erlernen einer aufrechten Haltung im Alltag

Die Korrektur der Statik des gesamten Körpers

Die Lösung von Muskelkontraktionen

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Manuelle Therapie

Manuelle Therapie dient in erster Linie der Behandlung von reversiblen Funktionsstörungen des Bewegungsapparates, insbesondere von Gelenk- und Wirbelsäulenbeschwerden. Es werden spezielle Handgriffe und Mobilisationstechniken eingesetzt. Neben der Wiederherstellung der Beweglichkeit lassen sich durch Manuelle Therapie auch gute Erfolge bei der Behandlung von Schmerzen erzielen. Die Manuelle Therapie läßt sich sehr gut mit anderen Techniken (z.B. Schlingentisch, PNF, Naturmoor, Massage) kombinieren.

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Lymphdrainage

Die Manuelle Lymphdrainage ist eine spezielle Behandlungstechnik, welche das Ziel verfolgt, den Abtransport von Gewebsflüssigkeit ( Entödematiesierung ) zu unterstützen.

Die hierbei erbrachte Drucksteigerung im behandelnden Gewebe begünstigt die Aufnahme von Gewebsflüssigkeit in die Lymphbahnen.

Die reflektorische Dehnung des oberflächigen Gewebes regt die Automotorik der Lymphgefäß-Muskulatur an. Dies führt zu regelmäßigen Kontraktionen und sorgt damit für einen optimalen Abtransport der Lymphflüssigkeit.

 

Ziele der Manuellen Lymphdrainage:

 

- Schwellungen u Verklebungen durch Gewebseiweis zu beseitigen

- Entstauung der betroffenen Körperregion

- Schmerzfreiheit

- Neubildung von Lymphgefäßen an Unterbrechungsstellen

 

Eine Kompressionsbehandlung kann die Manuelle Lymphdrainage

unterstützen, da sie die Reödematiesierung des Gewebes verhindert.

 

Indikationen für die Anwendung von Manueller Lymphdrainage:

 

- Kopfschmerzen und Migräne

- Chronisch venöse Erkrankungen

- Rheuma

- Arthrose

- Zerrungen und Verstauchungen

- Haematome

- Fibromyalgie

- Postoperative und posttraumatische Beschwerden

 

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